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Bedienungsanleitung COM.BOX
3.3. Elektronische Post: Posteingang

3.3 Posteingang

Wenn seit Ihrem letzten Anruf bei COM.BOX Post für Sie gekommen ist, finden Sie bei der Einwahl ins System als erstes die folgende Meldung vor:

Sie haben neue Post. Überblick anzeigen (J/N)? J <enter>

Nr. Absender Datum Zeit Status Länge Thema
1 ZENTRALE 04.11.02 11:24:00 Ungele 1300 Zugangsliste
2 I.NUTZER 04.11.02 11:43:00 Ungele 383 Urlaub

(COM.BOX) Sie wünschen?
Ihren Postfachinhalt erfahren Sie natürlich nicht nur am Beginn jeder Sitzung, sondern jederzeit mit dem Befehl ÜBERBLICK.

3.3.1 Überblick

Mit ÜBERBLICK erfahren Sie, wer Ihnen wann wieviel Post geschickt hat. Die Eingabe von ÜBERBLICK ohne Argumente zeigt Ihnen nur neue, ungelesene Post an, die seit Ihrem letzten COM.BOX-Besuch in Ihrem Postfach angekommen ist.

(COM.BOX) Sie wünschen? ÜBERBLICK <enter>
Nr. Absender Datum Zeit Status Länge Thema
1 ZENTRALE 04.11.02 11:24:00 Ungele 1300 Zugangsliste
2 I.NUTZER 04.11.02 11:43:00 Ungele 383 Urlaub

(COM.BOX) Sie wünschen?

Ganz links steht immer die Textnummer, die Sie später für den Befehl LESEN benötigen werden. Wenn Sie eine Übersicht früherer, bereits gelesener Nachrichten sehen wollen, können Sie dem Befehl Textnummern mit auf den Weg geben. So zeigt Ihnen zum Beispiel

(COM.BOX) Sie wünschen? ÜBERBLICK 1-10 <enter>
die ersten zehn Nachrichten in Ihrem Postfach,
(COM.BOX) Sie wünschen? ÜBERBLICK ALLES <enter>
oder kürzer
(COM.BOX) Sie wünschen? ÜBERBLICK * <enter>
den Gesamtinhalt. ÜBERBLICK kann mit weiteren Argumenten verbunden werden, wie zum Beispiel:
(COM.BOX) Sie wünschen? ÜBERBLICK AUSGANG <enter>

Dieser Befehl zeigt alle Nachrichten im Postausgang an, also solche, die Sie selbst versendet haben. Die Argumente zu ÜBERBLICK auf einen Blick:



AUSGANG

ausgehende Post

EINGANG

eingehende Post

UNGELESEN

UNGELESENE Post (Ein- und Ausgang)

GELESEN

GELESENE Post (Ein- und Ausgang)

PAPIERKORB

Post mit Status PAPIERKORB

ABLAGE

Post in der ABLAGE

WIEDERVORLAGE

auf Termin gelegte Post


Argumente können in Kombination verwendet werden:
(COM.BOX) Sie wünschen? ÜBERBLICK PAPIERKORB AUSGANG <enter>
Zusätzlich zu Textnummern und Argumenten können Optionen für die Bildschirmausgabe des ÜBERBLICKS angegeben werden.
(COM.BOX) Sie wünschen? ÜBERBLICK * S <enter>
bewirkt die "schnelle" (ununterbrochene) Ausgabe des gesamten Postfachinhalts, das heißt: ohne Pause nach einer Bildschirmseite. Mögliche Optionen für den Befehl ÜBERBLICK sind:


S

Schnelle Bildschirmausgabe

T

unterdrückt die Kopfzeile (Nr., Absender, Datum Uhrzeit, Status, Länge und Thema)


Optionen können - wie Argumente - kombiniert auftreten. Ein Beispiel:

(COM.BOX) Sie wünschen? ÜBERBLICK 1-100 ST <enter>

3.3.2 LESEN

Mit dem Befehl LESEN greifen Sie auf den gesamten Inhalt einer Nachricht zu. Sie können Sie einfach am Bildschirm ausgeben, wenn es sich um einen Text handelt (3.3.2.1), oder sie protokolliert auf den eigenen Computer übermitteln lassen (3.3.2.2 für Texte, 3.3.2.3 für Binärdaten und 3.3.2.4 für Grafiken).


3.3.2.1 Bildschirmausgabe mit LESEN

Die Ausgabe von Nachrichten am Bildschirm ist auf Texte beschränkt. Binärdaten können nicht direkt angezeigt, sondern nur protokolliert übertragen werden. Den Befehl LESEN geben Sie zusammen mit der Textnummer an, die Sie dem ÜBERBLICK entnommen haben.

(COM.BOX) Sie wünschen? LESEN 1 <enter>

Textnummer

: 1

Absender

: ZENTRALE

Datum

: 04.11.02, 11:24:53

Typ

: Originaltext.

Status

: Ungelesen.

Zeichen

: 1300

Thema

: Zugangsliste


Weiter mit CR

Wenn Sie keine Option für den Befehl LESEN angegeben haben, wird an dieser Stelle die Bildschirmausgabe gestoppt. Sie müssen <enter> eingeben, damit die Nachricht weiter ausgegeben wird. Sie können die Bildschirmausgabe abbrechen, indem Sie eine beliebige andere Taste (zum Beispiel "N"), gefolgt von <enter> eingeben.

Weiter mit CR <enter>
Sehr geehrter Herr Nutzer, hier die aktuelle Liste der wichtigsten COM.BOX-Zugangsknoten im asiatischen Raum. Viel Erfolg bei Ihrer Reise!


Ort

Geschwindigkeit

Vorwahl

Tel.-Nummer

Netzbetreiber

-------

-------

-------

-------

-------

Hong Kong 2400 bps/MNP5   8241121 Infonet
Manila 2400 bps/MNP5 (+2) 8171449 Infonet
Osaka 2400 bps/MNP5 (+6) 2027970 Infonet
Seoul 2400 bps/MNP4 (+2) 7951002 Infonet
Singapur 2400 bps/MNP5   5351444 Infonet
Taipei 2400 bps/MNP5 (+2) 3955100 Infonet
Tokyo 2400 bps/MNP5 (+3) 33431100 Infonet

Mit freundlichen Grüßen Ihre COM.BOX-Zentrale Der Befehl LESEN kann - ebenso wie ÜBERBLICK - mehrere Texte auf einmal ansprechen.

(COM.BOX) Sie wünschen? LESEN 1-10 <enter>
oder
(COM.BOX) Sie wünschen? LESEN * <enter>
sind mögliche Eingaben. Auch die Angabe von Argumenten ist möglich:
(COM.BOX) Sie wünschen? LESEN ABLAGE <enter>
Mögliche Argumente zum Befehl LESEN sind:

AUSGANG

ausgehende Post

EINGANG

eingehende Post

UNGELESEN

UNGELESENE Post (Ein- und Ausgang)

GELESEN

GELESENE Post (Ein- und Ausgang)

PAPIERKORB

Post mit Status PAPIERKORB

ABLAGE

Post in der ABLAGE

WIEDERVORLAGE

auf Termin gelegte Post

Mögliche Optionen für die Ausgabe am Bildschirm sind:

S

Schnelle Bildschirmausgabe

T

Unterdrückung der Titelinformationen (Textnummer, Absender, Datum, Typ, Status, Zeichen, Thema)

O

Ausgabe mehrerer Texte ohne Unterbrechung



Auch hier sind Kombinationen möglich:

(COM.BOX) Sie wünschen? LESEN 1-10 SOT <enter>

bewirkt zum Beispiel einen kontinuierlichen Textstrom ohne Unterbrechungen. Wenn Sie vor Eingabe des Befehls Ihr Terminalprogramm angewiesen haben, ein Drucker- oder Dateiprotokoll (ein sogenanntes "Log") zu starten, wird die Bildschirmausgabe auf Ihrem Computer sofort ausgedruckt oder gespeichert! Erläuterungen, wie Sie mit Ihrer DFÜ-Software ein "Log" erzeugen, finden Sie in der dazugehörigen Bedienungsanleitung.



3.3.2. 2 Protokollierter Textempfang

Wenn Sie Texte oder Binärdaten nicht am Bildschirm ausgeben, sondern protokolliert auf den eigenen Computer übertragen lassen wollen, muss der Befehl LESEN zu einer besonderen Ausgabeform veranlaßt werden. Dies geschieht über Optionen, die dem Befehl LESEN das jeweilige Protokoll, die Art der Übertragung und weitere Einzelheiten mitteilen.

(COM.BOX) Sie wünschen? LESEN 1 P <enter>
ist der Befehl für die protokollierte Übertragung von Text Nummer 1 mit unserem Standardprotokoll, dem Kermit. Er bewirkt - ohne Angabe weiterer Optionen - die Ausgabe der Titelinformationen am Bildschirm und die Aufforderung zum Start des Kermits auf COM.BOX- Seite.
(COM.BOX) Sie wünschen? LESEN 1 P <enter>

Textnummer

: 1

Absender

: ZENTRALE

Datum

: 04.11.02, 11:24:53

Typ

: Originaltext.

Status

: Ungelesen.

Zeichen

: 1300

Thema

: Zugangsliste


Kermit-Server starten (J/N)? J <enter>

Haben Sie J eingegeben, fordert das System Sie auf, im Kommandomodus Ihres eigenen Terminalprogramms den Befehl zum Kermit-Empfang zu geben. Erst wenn Sie diesen Befehl geben, beginnt die protokollierte Übertragung auf Ihren Computer, über die Sie das Kermit-Fenster Ihrer DFÜ-Software informiert.

Damit die Nachricht auf Ihrem Computer gespeichert werden kann, muss natürlich eine Datei erzeugt werden. Das Kermit-Protokoll erledigt diese Aufgabe automatisch, und der Name der Datei wird dabei nach folgendem Muster generiert:

MAIL<vierstellige Textnummer>.CBX

In unserem Beispiel wäre der Dateiname, den wir auf Ihrem Computer einrichten, MAIL0001.CBX. Wir haben allerdings keinen Einfluß darauf, in welchem Verzeichnis diese Datei erzeugt wird. Das Verzeichnis für den Dateiempfang stellen Sie selbst mithilfe Ihres Terminalprogramms ein.

Wenn Sie nicht mit Kermit empfangen wollen, sondern mit Zmodem, müssen weitere Optionen angegeben werden. Eine Liste der möglichen Optionen finden Sie am Ende des Abschnitts 3.3.2.4.



3.3.2. 3 Protokollierter Empfang von Binärdaten

(COM.BOX) Sie wünschen? LESEN 1 B <enter>
veranlaßt die Übersendung der Daten als Binärdatei, ohne weitere Optionen ebenfalls mit dem Kermit-Protokoll und unter dem Namen MAIL0001.CBX:
(COM.BOX) Sie wünschen? LESEN 1 B <enter>

Textnummer

: 1

Absender

: ZENTRALE

Datum

: 04.11.02, 11:24:53

Typ

: Originaltext.

Status

: Ungelesen.

Zeichen

: 1300

Thema

: Zugangsliste


Kermit-Server starten (J/N)? J <enter>
Geben Sie J ein, erwarten wir diesmal, dass Sie Ihrem Terminalprogramm die Anweisung zum Binärdatenempfang per Kermit geben. Die Übertragung läuft dann wie gewohnt mit der Anzeige der hin- und hergesandten Kermit-Pakete. Achtung: Bei Binärdaten muss häufig die Option N verwendet werden!

3.3.2. 4 Protokollierter Empfang von Grafikdaten

(COM.BOX) Sie wünschen? LESEN 1 G <enter>
veranlaßt die Übersendung der Daten als Grafikdatei in dem vordefinierten Format, ohne weitere Optionen ebenfalls mit dem Kermit-Protokoll und unter dem Namen MAIL0001.CBX:
(COM.BOX) Sie wünschen? LESEN 1 G <enter>

Textnummer

: 1

Absender

: ZENTRALE

Datum

: 04.11.02, 11:24:53

Typ

: Originaltext.

Status

: Ungelesen.

Zeichen

: 1300

Thema

: Zugangsliste


Kermit-Server starten (J/N)? J <enter>

Geben Sie J ein, erwarten wir auch bei Grafikdateien, dass Sie Ihrem Terminalprogramm die Anweisung zum Binärdatenempfang per Kermit geben. Die Übertragung läuft dann wie gewohnt mit der Anzeige der hin- und hergesandten Kermit-Pakete. Folgende Optionen können mit einer der drei Übertragungsarten P, B und G kombiniert werden:


Z

Übertragung per Zmodem-Protokoll (PZ für Texte, BZ für Binärdaten, GZ für Grafiken)

K

Übertragung mit der ältern Kermit-Version (PK für Texte, BK für binäre Daten, GK für Grafiken)

S

Keine Abfrage nach Start des Protokoll-Servers. Sie müssen Ihrem Terminalprogramm den Empfangsbefehl sofort geben.

O

Keine Pause zwischen mehreren Dateien

T

Unterdrückung der Titelanzeige

N

Das erste Wort in der Rubrik "Thema", das Sie im ÜBERBLICK sehen können, wird anstelle von MAIL<Textnummer>.CBX zur Erzeugung des Dateinamen auf Ihrem Computer verwendet.


Wie bei fast allen Befehlen in der COM.BOX können Sie auch hier mehrere Optionen kombinieren:

(COM.BOX) Sie wünschen? LESEN 1-10 PZOTN <enter>

3.3.3.1 ABLAGE

(Nr. 1) Abl.age Ant.worten Kop.ie Pap.ierkorb Wieder.vorlage ?ABLAGE <enter>

archiviert die Nachricht in Ihrem Postfach.



3.3.3.2 ANTWORTEN

(Nr. 1)Abl.age Ant.worten Kop.ie Pap.ierkorb Wieder.vorlage ?< ANTWORTEN <enter>

Mit diesem Befehl senden Sie dem Absender der eben erhaltenen Nachricht postwendend eine Antwort. Zum Verfahren für die Eingabe Ihrer Antwort folgen Sie bitte den Erläuterungen zum Befehl SCHREIBEN.



3.3.3.3 KOPIE

Zum Weiterversand der erhaltenen Nachricht - zum Beispiel an einen anderen COM.BOX-Nutzer, ein Faxgerät oder einen Internet-Anschluss - dient der Befehl KOPIE.
(Nr. 1) Abl.age Ant.worten Kop.ie Pap.ierkorb Wieder.vorlage? KOPIE <enter>
Es folgt die Aufforderung, den Empfänger einzugeben:

Empfänger

:

Versandzeit

:


Die an dieser Stelle möglichen Eingaben finden Sie im Kapitel 3.1 erklärt. Wie bei der KOPIE eines Textes, den Sie selbst versenden, haben Sie auch bei der KOPIE einer empfangenen Nachricht die Möglichkeit, einen Kommentar anzufügen.



3.3.3.4 PAPIERKORB


(Nr. 1) Abl.age Ant.worten Kop.ie Pap.ierkorb Wieder.vorlage? PAPIERKORB <enter>
Der PAPIERKORB ist im Regelfall Zielort für bearbeitete oder unbearbeitete Post. Nachrichten im Papierkorb sind noch nicht endgültig verschwunden. Wenn Sie irrtümlich etwas weggeworfen haben, können Sie es solange wieder herausholen, bis Ihr Papierkorb automatisch oder manuell durch den Befehl REISSWOLF (siehe 3.4.2) entleert wurde. Die automatische Leerung Ihres PAPIERKORBS geschieht in Abständen, die Sie selbst bestimmen können: über eine PARAMETER-Einstellung lässt sich dieser Rhythmus fest einstellen (siehe 4.1.1.1).


3.3.3.5 WIEDERVORLAGE

Auf die Eingabe des Befehls folgt die Frage nach dem Datum, zu dem die Nachricht erneut vorgelegt werden soll.

(Nr. 1) Abl.age Ant.worten Kop.ie Pap.ierkorb Wieder.vorlage? WIEDERVORLAGE <enter>
Datum:

Die auf Wiedervorlage gelegte Nachricht wird an dem von Ihnen definierten Datum automatisch im ÜBERBLICK Ihrer neuen Post angezeigt. Datumseingaben können Sie in üblichen Schreibweisen vornehmen, zum Beispiel "1.1.02", "1.2.2002" oder auch "1.3.2002, 14:30".



 
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